Was aus uns geworden ist?

Liebe ehemalige Einstein-Schüler,

Susann, Peter, Antje, Konstantin, Sandrow, Marie, Jan, Sophie, Robin, Sabrina, Stefan, …………

Jedes Jahr beim Abitreff die gleichen Fragen: Hallo, was machst du denn so? Studium schon beendet? Wo bist du eigentlich abgeblieben? Geht`s dir gut?

Und manches haben wir bis zum nächsten Jahr doch wieder vergessen.

Wir möchten euch bitten mal einen Zwischenbericht zu geben und den derzeitigen Schülern zu zeigen was man nach dem Abi so machen kann.

Vielleicht könnt ihr ihnen auch Tipps geben, Ansprechpartner sein, ein Praktikum vermitteln, die Schule bei Projekten unterstützen, oder, oder, oder …

Wenn ihr wollt, schreibt doch einfach einen Kommentar mit folgenden Angaben:

  • Name
  • Abiturjahrgang (Abi Note, falls ihr möchtet)
  • Wie ging es nach der Schule weiter?
  • Was mache ich zur Zeit?
  • Tipps für die Schüler
  • evtl. Kontaktmöglichkeit für Anfragen von Schülern und Lehrern

Wir würden uns über eine Reaktion von euch echt freuen und eure Beiträge gerne  auf einer Extraseite veröffentlichen.

I. Fritsche (Schulförderverein) Email

  1. Gordon Protschko
    21. September 2012, 09:16 | #1

    – Jahrgang 2012 – Note 2,6

    Für mich gings schon ein Jahr vor Abitur los mit den Bewerbungen. Die gingen zu der Zeit an fast jede Bank in Berlin, denn ich wollte Bankkaufmann werden 🙂 Letztendlich wurde ich dann bei der Investitionsbank Berlin angenommen. Das hieß für mich, dass ich sofort nach den Abiturprüfungen anfing mit einem Mitschüler Wohnungen zu suchen. Als diese dann gefunden war, was in Berlin nicht leicht ist, ging es Ende Juni ans Einziehen. Im Moment arbeite ich im Finanzcenter Tegel , da ein Teil der Ausbildung bei der Volksbank gemacht wird.

    Falls Fragen aufkommen , schreibt mir unter g.protschko@hotmail.de und ich kann euch letztendlich nur den Tipp geben die Schule mit einem gutem Schnitt zu verlassen 🙂

  2. Janin Winkler
    28. Dezember 2012, 11:21 | #2

    – Jahrgang 2009 – Note 1,0

    Ich habe direkt nach dem Abitur begonnen Wirtschaftingenieurwesen an der TU Cottbus zu studieren. Dabei habe ich mich bewusst für eine kleine Universität entschieden, da die Betreuungsverhältnisse einfach besser sind. Unis wie z.B. jene in Berlin sind maßlos überlaufen und zum Studieren (zumindest für die unteren Semester) absolut ungeeignet, da sich dort niemand um einen schert.

    Über meinen Studiengang habe ich tatsächlich erst bei der Berufsberatung an der Schule in der 11. oder 12. Klasse erfahren. Als mein Interesse dann geweckt war, habe ich in eines der Hochschulrankings geschaut und festgestellt, dass Cottbus für Wirtschaftsingenieurwesen einer der am besten bewertetsten Unis in Deutschland ist. Man muss also nicht immer weit weg ziehen, um gut studieren zu können. Dann habe ich am Ende der 12. Klasse ein Probestudium in Cottbus gemacht (in einige Vorlesungen reingehört) und es hat mir so gut gefallen, dass ich mich (trotz meines sehr guten Abischnitts) für diesen Studiengang ohne Numerus Clausus (Zugangsbeschränkung nach Abischnitt) entschieden und mich nicht mal bei irgendwelchen anderen Unis beworben habe.

    Finanziert wurde und werde ich durch meine Eltern. Außerdem habe ich ca. 200€ BaFöG im Monat bekommen. Dadurch, dass man in Cottbus allerdings billig leben kann (ein weiterer Vorteil, nicht in einer „Metropole“ zu wohnen), reicht dies auch völlig aus. Außerdem habe ich seit diesem Semester (mein siebentes) ein Stipendium von der RWE AG, das 500 € im Monat beträgt (meine Fachrichtung ist Energieversorgung mit einem so guten Schnitt, dass sie mich als eine von 8 Stipendiaten in Deutschland ausgewählt haben). Nebenbei habe ich auch schon oft gearbeitet: an der Uni als studentische Hilfskraft und kurz bei einer Unternehmensberatung. Momentan bin ich nebenbei noch Tutorin für Volkswirtschaftslehre und unterrichte andere Studenten.

    Was ich auf jeden Fall sagen kann, ist, dass niemand Angst haben muss, sein Studium nicht finanzieren zu können! Es gibt immer Wege, der offensichtlichste natürlich BaFöG, im Notfall kann man aber auch Studienkredite aufnehmen. Selbst wenn man nach dem Studium Schulden hat, ist dies irrelevant, da man ja durch eben dieses Studium ein bedeutend höheres Gehalt (vorausgesetzt, man wählt keine „brotlose Kunst“ als Studium: Philosophie etc.) bekommen wird als durch eine Ausbildung. Selbst wenn man eher der „Macher“ als der „Denker“ ist, würde ich ein Studium per se nicht ausschließen, dann aber evt. eher an einer Fachhochschule als an einer Uni. Wie Schule ist Studieren meiner Ansicht nach nicht, da man einfach viel mehr Freiräume hat, was man tut und was nicht.

    Ich hoffe, dieser Einblick konnte vielleicht einigen Unentschlossenen helfen!

  3. Oliver Strache
    5. Februar 2013, 20:55 | #3

    Nach meinem Abi im Jahr 2006, Schnitt 2,9 – bin ich nach Ditzingen gezogen, Nachbarort von Stuttgart. Ich begann im September 2006 eine Lehre zum Bürokaufmann in 2 jähriger Ausbildungszeit.
    Klingt gut, war für mich aber die Hölle. Nach 1,5 Jahren hab ich die Ausbildung abgebrochen. Eine Woche später begann ich eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker, die ich in 2,5 Jahren absolvierte. Ich kam bei einer Koryphäe des Heizungsbaus unter, was mir sehr viel gebracht hat. Direkt mit dem Bestehen meiner Gesellenprüfung – Schnitt 2,0 – fing ich in Höfingen bei einer kleineren Firma an, um zu schauen, wie der Beruf nach der Ausbildung wirklich ist. Fazit: Oberaffengeil. Nach 2 Jahren in dieser Firma bin ich selbst Ausbilder und mache gerade meinen Meister in Teilzeit, der komplett von meinem Chef finanziert wird. Ich habe eine ziemlich hohe Vollmacht für Bestellungen etc..bekommen. Handwerklich ist im süddeutschen Raum gerade die Hölle los, Fachkräfte sind schwer zu finden, daher ist die Bezahlung recht üpppig.

    In Mathe und Physik war ich früher eine Niete, aber das was mir an den Fächern Spaß gemacht hat, kann ich jetzt zu 100% nutzen. Ansonsten hab ich in meinem Beruf eine Berufung gefunden, die ich gerne weitergebe, ob an Kollegen oder Kunden.

    Mein Plan war, nach dem Abi zu studieren, aber das habe ich komplett verworfen, da der 2. Bildungsweg im Handwerk viel einfacher zu bestreiten ist und es fast für alles Stipendien gibt. Mein Lieblingsbereich, ist das Nutzen von regenerativen Energien, wie die thermische Solarenergie, als heizungsunterstützende Anlage in der Haus- und Gebäudetechnik.
    Das Entwerfen von Bädern und natürlich Neubauten im gehobenen Stil…

    Ein „kleiner“ Einblick für die Kurzentschlossenen!

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