Jan 06

Russische Jugendliche, die ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten, suchen für den Zeitraum vom 19. April bis 27. Juni 2020 Gasteltern. Die Jugendlichen sind zwischen 14 und 17 Jahren alt und lernen in der Regel seit der 2. Klasse deutsch. Neben der Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse möchten die Jugendlichen auch eine andere Kultur und Mentalität kennen lernen. Der Schulbesuch ist erforderlich, denn nur mit der Bestätigung einer aufnehmenden Schule wird den Jugendlichen das Visum für den Aufenthalt in Deutschland erteilt. Für die Gastfamilien sind keine Russischkenntnisse erforderlich, allerdings könnte ein Russisch lernender Schüler seine fremdsprachigen Kenntnisse verbessern.
Die Jugendlichen sind unfall- und krankenversichert und verfügen über eine Haftpflichtversicherung.
Eine Vergütung der Gasteltern erfolgt nicht.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Interesse über:
www.gastschueler-in-deutschland.de
Sollten Sie Interesse haben, können Sie sich direkt beim Verein melden: lutz.scheller@freenet.de
Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich bei mir zu melden, ich leite Ihre Fragen dann gern weiter:
heiko.seefeldt@outlook.com

Dez 20

„Ich bin ein deutsch-polnisches Zebra“

Allgemein Kommentare deaktiviert für „Ich bin ein deutsch-polnisches Zebra“

Kurze Geschichte meines erfolgreichen Scheiterns

15.11.2019, Freitag. Im Musikraum stehen alle Stühle im Kreis. Was uns erwartet? – der Schauspieler Michael Kuczynski erzählt uns, als Therapiegruppe, die Geschichte, die in Zusammenarbeit mit Fred Apke entstand. Herausgekommen ist dabei ein, an Schüler adressiertes, Klassenzimmertheaterstück namens „Kurze Geschichte meines erfolgreichen Scheiterns“.

Der junge Deutsch-Pole Zdislaw Krautmann, hat offensichtlich Wurzeln aus zwei verschiedenen Ländern, fühlt sich jedoch weder in dem einen oder anderen Land heimisch. Nach seiner vorurteilsgeprägten Kindheit, in der sein deutscher Vater die Familie verließ und auch seine Mutter immer melancholischer wurde, entdeckt er ein Heilmittel als Weg aus seinem Elend, die Musik.

Neben dem Musizieren verliebt er sich auch in das Gitarre spielende Mädchen Selma.
Beide nähern sich an und werden sogar zusammen unter Vertrag genommen. Sein Leben scheint sich gewendet zu haben, doch dieser Schein trügt:

Zdislaw Krautmann nimmt alles in Kauf, um nicht wieder zurück zur Mutter zu ziehen und lässt sich, im Gegensatz zu Selma, auf die Geldgier und Oberflächlichkeit des Musikgeschäfts ein. Schlussendlich zerbricht er an dem Ideal, was aus ihm gemacht werden soll, nimmt Drogen und landet in der Psychiatrie.

In dem Theaterstück kam Michael Kuczynski schauspielerisches Talent besonders zum Vorschein. Ganz allein vertraute er uns seine Lebensgeschichte an. Dadurch, dass er die Menge direkt ansprach, gelang es ihm, dass sich jeder in das Geschehen und seine Gefühle hineinversetzen konnte. Lediglich mit einem kleinen elektrischen Klavier und seinem Gesang zog er die Aufmerksamkeit auf sich. Auch seine ernsten Worte und humorvollen Erläuterungen konnten den Kern der Geschichte zum Ausdruck bringen: Er appelliert daran, dass jeder seinen eigenen Weg gehen sollte, ohne sich vollständig beeinflussen oder gar verändern zu lassen.

Meiner Meinung nach ist es ein wichtiges Thema, dass in dem Stück angesprochen wird. Durch die spannende Erzählform und humorvollen Redewendungen kann man der Geschichte gut folgen und sich in die Rolle des Zdislaws hineinversetzen.
Des Weiteren lässt sich sagen, dass durch die Authentizität des Schauspielers und der einfachen Umsetzung der Inszenierung, das Stück auf das Hauptaugenmerk konzentriert und verständlich ist.


Besonders mitreißend ist die Szene, in der Zdislaw Selma kennenlernt.
Dies stellt zwar den positiven Wendepunkt in seinem Leben dar, jedoch warten noch weitere Überraschungen auf ihn. Durch eine unerwartende Wendung gerät er schlussendlich in eine Situation, die ihn in der Psychiatrie landen lässt.
Aus dieser teilt er uns seine Erlebnisse mit und lässt uns Part der Geschichte sein.
Das ist ein interessantes Mittel, das auf den Zuschauer Vertrautheit ausstrahlt.
Auch, wenn die Geschichte von Zdislaw Krautmann ein sehr extremes Beispiel ist, sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass jeder das tun sollte, was ihn glücklich macht.

Meiner Meinung nach ist das Stück nicht nur Schulklassen, sondern jedem zu empfehlen, der sich für ernste Geschichten interessiert, die mit wenig Bühnenbild, aber dafür mit  einer humorvollen Erzählweise und einer authentischen schauspielerischen Kunst punkten. In diesem Sinne: „Findet euren Weg, macht´s gut und bleibt gesund!“

Rezension: Hanna-Marie Reinhold

Dez 19

Apotheker hinterm Lehrertisch

Allgemein Kommentare deaktiviert für Apotheker hinterm Lehrertisch

Daniela Windolff/ 05.12.2019, 06:45 UhrAngermünde (MOZ) 

Warum kann man mit Cola rostige Nägel säubern? Wie lässt sich mit Bier die Wirkung von Medikamenten nachweisen? Und warum darf nicht jeder Händler Arzneimittel verkaufen? Um diese und viele weitere Fragen drehte sich ein besonderer Chemieunterricht im Angermünder Einstein-Gymnasium. 

zum MOZ-Artikel

Dez 16

An die Weihnachtselfen des Jahrgangs 10

Allgemein, Projekte, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert für An die Weihnachtselfen des Jahrgangs 10

Jedes Jahr aufs Neue versucht die Jahrgangsstufe 10 ihr Bestes, um weihnachtliche Stimmung in unseren Schulalltag zu bringen. Hierfür bereiten sie traditionell ein Weihnachtsprogramm in der Aula, weihnachtliche Aktivitäten in der Turnhalle und einen Weihnachtsmarkt vor.

Weiterlesen »
Dez 12

KEIN ABITREFF AM 27.12.2019

Allgemein Kommentare deaktiviert für KEIN ABITREFF AM 27.12.2019

Abitreff im neuen Gewand

Es war eine Tradition, dass sich alljährlich am 27.12.  die Türen des Einstein-Gymnasiums für alle Ehemaligen öffneten und der Förderkreis Einstein-Gymnasium e.V. mit Unterstützung der Schüler der Jahrgangsstufe 12 zum Abitreff einlud.

Nun hat der Förderkreis einen neuen Vorstand und somit wurde auch überlegt, ob der Ehemaligen-Treff anders organisiert werden kann.

Aufgrund dieser Überlegungen wird es in diesem Jahr keinen Abitreff am 27.12.2019 geben!

Stattdessen wird diese Veranstaltung auf den 08.05.2020 gelegt. Wir hoffen auf frühlingshafte Temperaturen und viele Gäste mit guter Laune.

Somit sind alle Ehemaligen zum Abitreff am 08.05.2020 sehr herzlich eingeladen!

Weitere Informationen werden rechtzeitig veröffentlicht.

Notiert den Termin schon einmal im Kalender!

Dez 10

Tag der offenen Tür 2020

Allgemein Kommentare deaktiviert für Tag der offenen Tür 2020
Poster_2020

Nov 27

„Das andere Leben“ am Einstein-Gymnasium

Allgemein Kommentare deaktiviert für „Das andere Leben“ am Einstein-Gymnasium
Artikel

Nov 14

Kraniche in den Stadtwerken

InVitrO - Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet Kommentare deaktiviert für Kraniche in den Stadtwerken

Text und Foto: Wolfgang Rall (Religionslehrer)
—————————————————————————————————————————————————

Sechs Origami-Kranichgirlanden mit jeweils über 5 Meter Länge gibt es in der Berliner Straße zu bestaunen. Sie hängen noch für ungefähr zwei Wochen in der großen Glasfront zwischen dem Alt- und dem Neubau der Angermünder Stadtwerke. Die Origami-Kranichgirlanden entstanden im September beim Kranichfalten zum diesjährigen Weltfriedenstag/Antikriegstag in der Angermünder Franziskanerklosterkirche. Insgesamt wurden dort ca. 2400 Kraniche von Schülerinnen und Schülern gefaltet (mehr Informationen gibt es auf einem Blatt in der Glasfront).

Nov 07

Ehrung MINT-freundliche Schule

Allgemein Kommentare deaktiviert für Ehrung MINT-freundliche Schule

Bereits zum dritten Mal in Folge (2013, 2016 und 2019) erreicht das Einstein-Gymnasium Angermünde den Titel MINT-freundliche Schule. Die Auszeichnungsveranstaltung fand am 06.11.2019 im Hasso-Plattner-Institut in Potsdam statt. Institutsleiter Prof. Dr. Christoph Meinel fand in seiner Begrüßungsrede klare Worte: „Wenn wir uns nicht weiterentwickeln, so tun es die USA und China trotzdem. Wir bleiben zurück. Es werden sich zwei Personengruppen herausbilden: Menschen, die den Computer sagen, was sie tun sollen und Menschen, denen die Computer sagen, was sie tun sollen.“ Meinel verwies u.a. auch auf die vom HPI angebotene Schul-Cloud, die alle datenschutzrechtlichen Forderungen erfüllt. Herr Höffler würdigte vor allen Anwesenden im Beisein von Frau Fajnor (PCK) die herausragende Bedeutung der Kooperation zwischen dem Einstein-Gymnasium und der PCK-Raffinerie. Johann Gramzow und Daniel Dost stellten besondere MINT-Aktvitäten des Gymnasiums vor. Zu den ersten Gratulanten zählte Staatssekretär Dr. Thomas Drescher, der mit großer Aufmerksamkeit den Worten der Schüler folgte.

Nov 07

Text: Richard Lenz (Kl.10.2)
Redakteur bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet Foto: Richard Lenz ——————————————————————————————————————————————————-

Exkursionen sind schon was Tolles. Nicht nur, weil viele Dinge spannender sind als Unterricht, sondern auch, weil man manchmal sehr wohl neue, interessante Sachen erfährt. Wir waren als Klasse am Montag, dem 23. September, in der PCK-Raffinerie in Schwedt.

Uns wurden zwei Präsentationen über die PCK sowie eine Führung über das Gelände dargeboten. Die beiden Präsentationen beinhalteten das Unternehmen PCK und die chemischen Prozesse, die in der PCK bei der Erdölverarbeitung ablaufen. Der für mich beeindruckendste Fakt, den man der Präsentation entnehmen konnte, war, dass 95% aller Kraftstoffe in Berlin und Brandenburg aus dem PCK kommen.

Während der Führung konnten wir alle wichtigen Bestandteile des Werks sehen. Da das Gelände sehr groß ist, fand die Führung per Bus statt. Man konnte trotzdem alles gut sehen. Wir fuhren auch am bekannten, riesigen Kühlturm sowie an Labyrinthen aus Rohrleitungen, an riesigen Kolonnen und Tanklagern vorbei.

Die Raffinerie ist einer der größten Arbeitgeberinnen in der Region. Damit trägt das Unternehmen auch eine große Verantwortung. Auch darüber wurden wir während der Führung informiert. Anschließend konnten wir in der Werkskantine das Mittagsangebot wahrnehmen. Es war sehr lecker.

Unser ausdrücklicher Dank gilt Viola Brocker und Rainer Görlitz für die spannenden Informationen sowie die Zeit, die sie sich für uns genommen haben. Vielen Dank!