Jul 05

 

Holland – Exkursion 2018:  Endlich Leinen los!

Wie lange haben wir auf diese Woche hingefiebert? Nun hieß es endlich Leinen los und der Sonne entgegen! Fünf Tage lang trieb uns der raue Wind über das IJssel- und Markermeer. Skipper und Maat standen uns beim Segel setzen und Knoten machen zur Seite und halfen uns so die Schiffe voran zu bringen. Wir schipperten von Lelystad nach Enkhuizen, bis nach Monnickendam und dann über Hoorn schließlich wieder zurück. Teamwork war gefragt, um die Strecke zu bewältigen und die Exkursion für jeden unvergesslich zu machen. Gleich am ersten Tag bot die Besichtigung der neuen Batavia einen Einblick in die Schifffahrtsgeschichte der Niederlande. Ebenso interessant war der Besuch des Freilichtmuseums in Enkhuizen, welcher dabei half sich in die damalige Zeit zu versetzen. Über einige Umwege gelangten wir letztlich auch nach Amsterdam, wo wir den ganzen Tag verbrachten. Müde und mit vielen Einkaufstüten, kehrten wir abends zurück zur „Bontekoe“ und „Alliantie“, die im sicheren Hafen auf uns warteten. Die Meisterköche tischten jeden Tag auf und waren dafür verantwortlich, dass auch der Letzte satt wird. Nach einigen Runden Poker und Mau Mau fielen uns in unseren Kajüten die Äuglein zu. Wir träumten von großen Seefahrern und viel Wind, bevor wir am nächsten Morgen wieder selbst die Segel setzten. Nach dieser Woche kann man sagen, dass wir viel über das Leben auf See gelernt und in den Städten eine Menge gesehen haben. Wir werden dieses Abenteuer für immer in Erinnerung behalten.

von Selina Rickmann, Emilie Starigk, Pauline Buchholz(Kl.11)

Jul 01

Foto der Woche (02.07.-08.06.2018)
Foto und Text: Janet Baumgart (Kl. 10/2)
Redakteurin bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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Am vergangenen Montag, 25.09.2018, machten sich 10 SchülerInnen mit Herrn Rall und Lena Westpfahl auf den Weg nach Oswiecim. Dort sahen sie für 5 Tage nicht nur die wunderschöne Stadt, sondern auch das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz I und Auschwitz II. Bereits am zweiten Tag wurden die SchülerInnen und die beiden Begleitpersonen sehr überrascht: Eine Überlebende war vor Ort. Wir warteten fast 2 Stunden, um mit Eva Mozes Kor ein paar Worte zu wechseln. Eva Mozes Kor erzählte den SchülerInnen vom Geschehen in Auschwitz und von ihrem Leben danach. Sie signierte dann auch noch die Bücher, welche wir uns in der Wartezeit spontan gekauft hatten. Auf dem Bild warteten die Einsteinianer auf die Zeitzeugin. Übrigens: Da Eva Mozes Kor trotz ihrer Alters (84 Jahre) sehr gern twittert, war sie mit einem Foto von ihr und unserer Gruppe schon wenige Stunden später online.

Jul 01

Zitat der Woche (02.07.-08.07.2018)
InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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„Ich beiße nur so viel ab, dass ich meine Kauleiste maximiere.“

 

 

(Schüler des Einstein-Gymnasium letzte Woche während eines Burgeressens in Oświęcim.)

Jun 24

Dieser Ort ist schrecklich und wichtig zugleich

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Text: Aleksandra Kaszmarek (Kl. 9/1)
Gastredakteurin bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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Am Mittwoch, 06.06.2018, fuhren wir als gesamter Jahrgang 9 des Einstein-Gymnasiums Angermünde zum Konzentrationslager in Oranienburg. Meine Erwartungen waren gering, da ich von vielen anderen gehört habe, dass an diesem Ort nur noch wenige Dinge erhalten geblieben sind.

Ich war eingeschüchtert und fühlte mich sehr komisch. Wie verhält man sich an einem Ort, an dem so viele Menschen gequält und ermordet wurden? Ist das Fotografieren respektlos? Schließlich befindet man sich auf einem ,,Massenfriedhof“.

Ich sehe es anders. Meiner Meinung nach ist es wichtig, diesen Ort zu besuchen und zu fotografieren. Alle Menschen auf dieser Welt sollten wissen, was in Deutschland zu der damaligen Zeit passierte. Es sollte verbreitet werden, damit alle Menschen erfahren, wie schlimm Rassenhass und Krieg tatsächlich war und sein kann.

Als ich vor dem Tor mit der Aufschrift ,,Arbeit macht frei“ stand, dachte ich an Menschen, die genauso wie ich vor diesem Tor standen. Ein komisches Gefühl breitete sich aus. Alle wurden stiller.

Ich war überrascht, dass auf diesem Gelände doch sehr viel erhalten geblieben ist. So viel, dass ich mir selbst nicht alles so genau ansehen konnte, wie ich es gern gehabt hätte. Dafür war leider nicht genügend Zeit.

Aber die Zeit reichte aus, um sich im Ansatz darüber ein Bild zu machen, was früher passierte und wie schrecklich es war. Uns wurden viele Geschichten erzählt. Beispielsweise darüber, dass man öffentlich getötet werden konnte, sobald man nicht gehorcht hat. Es wurde auch erzählt, dass bei dem Apell, bei dem alle Gefangenen gezählt wurden, man sich nicht bewegen durfte. Tat man das doch, bedeutete das, dass man gequält und getötet werden kann. Dazu kommt, dass alle Gefangenen beim Abendapell einen sehr harten Arbeitstag hinter sich hatten. Sie hatten nicht genügend Nahrung und mussten zu alledem dann auch noch stillstehen. Vielen fiel es aber schwer, überhaupt zu stehen.

Solche und andere grausamen Geschichten zeigen uns, wie schrecklich und bestialisch wir Menschen sein können. Dieser Ort ist schrecklich und wichtig zugleich.

Am Ende unserer Zeit in Sachsenhausen kamen alle TeilnehmerInnen zu einer Gedenkfeier zusammen. Manche Schüler lasen etwas vor, ein anderer spielte Lieder auf seiner Gitarre. Wir legten Kränze vor dem Denkmal nieder, um unser Mitgefühl und unseren Versuch (!), es zu verstehen, kenntlich zu machen.

Ich bin froh über unsere Gedenkfeier. Wir können den Menschen von früher ihr Leben nicht zurückgeben. Aber wir können versuchen, ein Zeichen zu setzten . Ein Zeichen dafür, dass wir nicht möchten, dass so etwas jemals wieder passiert. Ein Zeichen dafür, dass es uns leid tut. Eine Fahrt in dieses Konzentrationslager Sachsenhausen ist meiner Ansicht nach sehr bedeutend und wichtig. Jeder Jahrgang sollte die Möglichkeit bekommen, diese Fahrt mitzuerleben. Es ist ein Unterschied, ob man  nur darüber hört, oder es mit eigenen Augen sieht und fühlt.

Jun 21

Einladung zum Benefiz fürs Hospiz, Sa., 23.06.2018, ab 10:30 Uhr

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Wer möchte ist herzlich eingeladen, uns beim Falten von Origami-Kranichen beim kommenden Benefiz fürs Hospiz zu unterstützen. Gern auch stundenweise! Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin, jeder Kranich und jede Spende zählt! Für weitere Programmpunkte bitte nach unten scrollen. Dort befinden sich das Plakat und der Flyer.

Jun 21

Abgrenzen, Ausgrenzen, Einbeziehen?

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Zum Ende des Schuljahres beginnen wir wieder mit der Veröffentlichung von zwischenzeitlich leider untergegangenen Artikeln. Ihr könnt also gespannt sein, was wir in den nächsten Tagen und Wochen noch alles so finden werden. Auch wenn die Artikel schon etwas älter sind, wollen wir sie Euch aber keinesfalls vorenthalten. (W. Rall, Leiter der AG InVitrO)

Text: Tim Schulz (Kl. 10/3)
Redakteur bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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Rechtspopulismus ist ein Thema, was wohl jeder von uns gerade wieder in den letzten Jahren kaum überhören konnte.

Zum Umgang mit Rechtspopulisten im Parlament und in der Kommune fand am Dienstag, den 15.05.2018, eine vom Angermünder Bürgerbündnis organisierte Veranstaltung statt.

Diese sehr interessante Veranstaltung wurde unter anderem von CUCHA, ein von der Heinrich Böll Stiftung unterstütztes Projekt, geleitet. CUCHA macht es sich zur Aufgabe, die lokale Willkommenskultur in den Kommunen Brandenburgs zu stärken und zu gestalten.

Mathias Wörsching und Stefan Krüger beschäftigten sich hauptsächlich mit den Fragen, was Rechtspopulismus überhaupt ist, wie er sich bemerkbar macht und wie man mit diesem umgehen kann.

Des Weiteren berichtete Wörsching in einem Vortrag den Zuhörern von eigenen Erfahrungen aus der kommunalen Praxis im Umgang mit rechten Parteien. Krüger schloss den Vortrag mit der Klärung der Frage, was die Zivilgesellschaft bewusst tun kann, gelungen ab.

Nach einer sehr informativen Stunde im Rathaus Angermünde hatte jeder die Möglichkeit, ungeklärte Fragen zu stellen oder seine Meinung zu äußern.

Informationsveranstaltungen wie diese sind wichtig und eine äußerst gute Chance, um sich selbst zu informieren.

Jun 19

„Versöhnung durch Menschlickeit“ Wanderausstellung über Franz Stock in Angermünde

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In Paris wurden im 2. Weltkrieg während der Zeit der deutschen Besatzung auf dem zentralen Erschießungsplatz ca. 4000 Gefangene durch deutsche Erschießungskommandos hingerichtet. Nach dem Krieg wurde daraus eine zentrale Gedenkstätte. Den Platz davor benannten die Franzosen nach einem Deutschen aus genau dieser Zeit des 2. Weltkriegs? Wie kamen sie dazu? Diese und weitere Fragen beantwortet die Wanderausstellung. Mehr Informationen über die Ausstellung und über Franz Stock erhält man auf der sehr informativen Website des Franz-Stock-Komittes für Deutschland e.V.: https://franz-stock.org/index.php/de/aktuelles/aktuelles/40-ausstellung/1051-wanderausstellung-in-angermuende

 

Jun 19

Einladung zum Schlussakkord, Do., 21. Juni, 19:00 Uhr

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In diesem Schuljahresabschlusskonzert wird auch die Wanderstellung über Franz Stock eröffnet. Mehr zu dieser Ausstellung gibt es im folgenden Artikel.

 

Jun 17

Zitat der Woche (18.06.-24.06.2018)
InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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„Ich bin genial! Ich wusste es.“

 

 

(Eine Deutschlehrerin zu einer 10.Klasse.)

Jun 17

Foto der Woche (18.06.-24.06.2018)
Foto und Text: Janet Baumgart (Kl. 10/2)
Redakteurin bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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Am vergangenen Freitag, 15.06.2018, ging für die AbiturientInnen 12 Jahre Schulzeit zu Ende. Sechs Jahre auf dem Einstein-Gymnasium als Einsteinianer waren abgeschlossen.  Die Absolventen konnten endlich ihre Abiturzeugnisse in den Händen halten. Nach der Zeugnisverleihung im Kloster konnten die AbiturientInnen nochmal richtig in ihrer alten Schule unter dem Motto „Die Götter verlassen den Olymp“ feiern.