Mai 19

„Einstein-Volleys“ – Platz 12 unter den Besten von Deutschland

Die Volleyballer unseres Einstein-Gymnasiums Angermünde belegten einen guten 12. Platz beim Bundesfinale in Berlin.

Vom 07.05. bis 11.05. reiste unsere Volleyballmannschaft zum Frühjahrsfinale „Jugend trainiert für Olympia“ nach Berlin. Dort trafen sich die besten Schulmannschaften aller Bundesländer, um den Sieger zu ermitteln. Drei Wettkampftage voller Spannung, eine riesige Abschlussveranstaltung und unzählige Begegnungen mit Sportlern aus ganz Deutschland erwarteten unsere Einstein-Jungs. Vorrundenspiele, Qualifikationsspiele und Platzierungsspiele prägten den Turnierverlauf.

In der Vorrunde traf unsere Mannschaft auf Schulmannschaften aus Thüringen, dem Saarland und Baden-Württemberg. Gegen das Illtal-Gymnasium aus Illingen (Saarland) konnten unsere Einsteinspieler einen klaren 2:0-Sieg einfahren. Gegen die beiden weiteren Kontrahenten reichte es nicht zum Sieg und somit wurde die Vorrunde mit Platz 3 beendet. Aber es standen noch alle Platzierungen offen. Eine konstant gute Leistung reichte im weiteren Verlauf des Wettkampfes nicht, um im Bereich der ersten Plätze mitzuspielen. In einem knappen Platzierungsspiel gegen das Reismann-Gymnasium aus Nordrhein-Westfalen erkämpfte sich unsere Volleyballmannschaft einen guten 12. Platz.  „Herzlichen Glückwunsch“

Ein besonderer Dank geht an den VC Angermünde und den Förderverein des Einstein-Gymnasiums für die große Unterstützung.

Für das Einstein-Gymnasium spielten: (von links) Moritz Linke, Linus Herrmann, Jonathan Zimmermann, Paul Garrecht, Noah Quilitz und Torge Treichel.

Mai 12

Text: W. Rall ————————————————————————————————————————————–

Link zum Beitrag der MOZ: https://www.moz.de/landkreise/uckermark/schwedt-und-angermuende/artikel90/dg/0/1/1727418/?res=1&fbclid=IwAR1jbf7WZBVi5W5JUfAogfq3ILP1uVwubkHUCFgpvyiLOETqZJACS1KUOQE

Quelle: Screenshot des Anfangs des verlinkten Beitrags aus der MOZ
Mai 04

Theater im Klassenzimmer

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ausführlicher Bericht folgt

Apr 09

Stipendien zu vergeben: Bewerbung bis zum 30.04.2019

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Text: W. Rall
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Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Australien-600x335.jpg
Screenshot von UM-TV (Quelle: siehe Link ganz unten)

In der Fersehmeldung von UM-TV (vom 03.04.2019) ist folgendes zu lesen: „Die gemeinnützige und ehrenamtlich arbeitende Gesellschaft für Deutsch-Australischen/Neuseeländischen Schüleraustausch vergibt erneut rund 25 Stipendien an junge Menschen. Die ehrenamtlich arbeitende Organisation ruft auch Schüler der Klassenstufen 9 bis 11 aus der Uckermark zur Teilnahme an dem Austauschprogramm auf. Der Austausch wird größtenteils von Sponsoren wie der australischen Botschaft finanziert. Bewerbungsschluss für das Stipendium ist der 30. April 2019. Weitere Informationen gibt es unter www.gdansa.de
(Quelle: https://www.um-tv.de/mediathek/21056/Stipendien_zu_vergeben.html?fbclid=IwAR0MZWiameQOG_p32MUmdwV1oSZ_XWlqM1H6zJD3sJp2b_rZtAo80iQ7UrA)

Apr 04

Link zum MOZ-Beitrag: Mit Wattestäbchen zum Superheld

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Text: W. Rall
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Der Link zum Artikel: https://www.moz.de/landkreise/uckermark/schwedt-und-angermuende/artikel90/dg/0/1/1720309/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=facebook&res=1

Quelle: Screenshot des MOZ-Artikels


Apr 04

Link zum Fernsehbeitrag: Dem Blutkrebs Paroli bieten

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Text: W. Rall ————————————————————————————————————————————–

Link zum Fernsehbeitrag (Länge: dreieinhalb Minuten):
https://www.um-tv.de/mediathek/21034/Dem_Blutkrebs_Paroli_bieten.html?fbclid=IwAR35qh4quVA-DGdeNKSk43-nl02HfDewiXcsbmW8FAH_VtJ7VzM_EKgy8B4

Quelle: Screenshot des Beitrags vom 02.04.2019
Mrz 22

MOZ-Artikel zum Einsteintag 2019

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Daniela Windolff/ 17.03.2019, 10:00 Uhr Angermünde (MOZ) 
Mit spannenden Experimenten, Wissenschaftsvorträgen mit renommierten Experten, Diskussionsrunden zu aktuellen Themen und einer abschließenden festlichen Gala feierten Schüler, Lehrer und viele Gäste den traditionellen Einstein-Tag im Angermünder Gymnasium…

zum MOZ-Artikel

Mrz 20

Link zur Ausstellungseröffnung im Fernsehen

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Text: Wolfgang Rall (Religionslehrer am Einstein-Gymnasium)
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Uckermark-TV schafft es erfolgreich, in einem Beitrag von 1 Minute und 12 Sekunden unsere Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich zu unterstützen. Danke! Die Ausstellung ist in Angermünde im Bioladen Wildblume (Brüderstr. 5) am Mo.-Fr. von 09:00-18:00 Uhr und am Sa. von 09:00-14:00 geöffnet.

Der Link zum Beitrag: https://www.uckermark-tv.de/mediathek/20612/Fukushima_Tschernobyl_und_wir.html?fbclid=IwAR2AoL3ujP9V5YjtVP697ORl4pxknVby4DgielIijWTkw90eT2K3-MvqIRI

Screenshot des Beitrags auf Uckermark-TV
Mrz 18

Janet Baumgart: Gedicht ohne Titel

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Vorbemerkung von Wolfgang Rall (Religionslehrer): Janet Baumgart ist Schülerin am Einstein-Gymnasium. Sie schrieb diesen Text im Juni 2018 während einer fünftägigen Gedenkstättenfahrt nach Oswiecim/Auschwitz. Seit 2015 werden vor dem Rathaus in Angermünde jeweils am Morgen des 27. Januar in einem feierlichen Akt die Fahnen auf Halbmast gesetzt. Der Grund für diese Trauerbeflaggung ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Die Halbmastbeflaggung wird in jedem Jahr durch Schülerinnen und Schüler mit Texten und Musik des mahnenden Gedenkens gestaltet. In diesem Jahr wurden erstmals auch zwei Texte vorgelesen, die Schülerinnen während der Fahrt direkt in Oswiecim/Auschwitz schrieben. Der folgende Text gehörte dazu. Er wurde von der Autorin selbst vor dem Rathaus vorgelesen. ————————————————————————————————————————

Auschwitz. Ein Monstrum.

Ein Symbol für das Unvorstellbare.

Dann fährt man hin – und Auschwitz ist ein echter Ort!

Eine Stadt, in der echte Menschen leben.

Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Mehrheit der Einwohner jüdisch,

dann kein einziger.

Wer Auschwitz besucht,

beginnt im Stammlager Auschwitz I.

Hier sieht fast alles aus wie 45.

In den Backsteinbauten könnte man heute wieder ein KZ eröffnen.

Alles noch da!

Auch die Öfen stehen noch.

Es gibt Momente, in denen muss der Lehrer nicht viel erklären.

Für mich war dieser Moment bei den Öfen.

Ich bekam kein Wort mehr raus.

Stand einfach nur so da.

Genau dort entstand mein Text.

Mein Text trägt keine Überschrift, weil keine Worte meine Gefühle so treffen könnten. ——————————————————————————————————————————————-

Janet Baumgart : Gedicht ohne Titel!

Sie verließ ihr Elternhaus um Mitternacht,

ihren besten Freund sah sie nie wieder,

früher gingen sie in einen Laden und kauften billigen Wein,

gedanklich waren sie im Weltall.

Siehst du auch die Milchstraße?

Abwesend auf Absinth tanzten sie zu schlechten Sounds,

aber nicht mehr seit dieser Samstagnacht.

Keine Romantik mehr.

Kein Tanz.

Sie wurde nur noch in der Schlange auf der Tanzfläche angezündet.

Zu viele Menschen wurden ihr zu schwer,

weil sie schwach aussah.

Blasen an ihren blutigen Sohlen.

Früher hatte sie solche immer vom Tanzen.

Als sie auf den Boden stolperte wusste sie,

was vor ihr stand.

Alle grinsten „Wir wissen alle was jetzt passiert!“

Sie wollte nach Hause gehen,

nicht durch den Schornstein,

durch die Tür!

Sie wurde nie wieder geweckt vom Tageslicht.

Ein fremder Raum ließ es enden.

Die Wände waren schwarz und verbrannt.

Nicht weiß!

Überall Fremde,

leblose Körper,

und ihre schwache Erscheinung.

Geh! um zu überleben!

Vermeide jeden Blick.

Sie blieb stumm,

konnte sich nicht rühren.

Jemand trug sie weg.

Siehst du dieses Mädchen,

sie hatte einen Freund,

er machte sie glücklich,

sie hatte einen Vater,

einen Bruder, eine Mutter,

sie lebte!

Sie konnte nicht mehr rennen,

sie konnte nicht mehr laufen,

ihre Stimme war verstummt,

aber du hörst, was du willst,

wenn sie nicht mehr reden können!

Oben weinte ihre Lunge,

ihr Körper war entzündet,

die Romantik verpufft,

man roch nur noch ihren Duft

und ihre Zukunft schrie in der Ferne nach ihr.

Mrz 17

Lina Köpke: Fragen über Fragen

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Vorbemerkung von Wolfgang Rall (Religionslehrer): Lina Köpke ist Schülerin am Einstein-Gymnasium. Sie schrieb diesen Text im Juni 2018 unmittelbar unter dem Eindruck des Besuchs der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Der Besuch fand im Rahmen einer fünftägigen Gedenkstättenfahrt statt. Seit 2015 werden vor dem Rathaus in Angermünde jeweils am Morgen des 27. Januar in einem feierlichen Akt die Fahnen auf Halbmast gesetzt. Der Grund für diese Trauerbeflaggung ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Die Halbmastbeflaggung wird in jedem Jahr durch Schülerinnen und Schüler mit Texten und Musik des mahnenden Gedenkens gestaltet. In diesem Jahr wurden erstmals auch zwei Texte vorgelesen, die Schülerinnen während der Fahrt direkt in Oswiecim/Auschwitz schrieben. Der folgende Text gehörte dazu. Er wurde von der Autorin selbst vor dem Rathaus vorgelesen. —————————————————————————————————————————————-

Lina Köpke: Fragen über Fragen

Noch vor zwei Jahren waren die drei Wörter ,,Arbeit macht frei“ nichtssagend für mich.

Heute stehe ich vor dem geschwungenen Schriftzug und weiß nicht, was ich denken soll. Ich weiß auch nicht, was ich fühle.

Vermutlich Trauer, für all das Leid, was den Menschen hier angetan wurde. Ja, ich glaube, Trauer beschreibt meine Gefühlslage sehr gut. Allerdings ist es eine andere Art von Trauer, eine, die ich so noch nicht erfahren habe.

Dann im Krematorium bleibt mir die Luft weg.

Ich stehe in der Gaskammer, kann durch die nächste Tür schon die Öfen sehen. Genau hier, wo ich stehe, sind Menschen wie du und ich gestorben. Kinder und Greise, Väter und Mütter, Onkel und Tanten, Brüder und Schwestern, Freunde, Nachbarn und Bekannte.

Sie starben hier, nackt und angsterfüllt, genau da, wo meine Schuhe jetzt den Boden berühren und auch da, wo es deine tun.

Sie starben hier!

Jetzt stehe ich einen Meter vor einem Ofen, einer von vielen, in denen täglich hunderte gequälte, tote Körper von einst vielleicht glücklichen Menschen brannten.

Zwischen den Baracken laufe ich hin und her, laufe auf dem Boden, auf dem sie auch liefen. Wenn der Boden nur reden könnte, von wie vielen Tränen würde er erzählen, von wie vielen Tropfen Blut und Schweiß, die auf ihn nieder tropften?

Und mit jedem Schritt frage ich mich, wer wohl hier gestorben ist, was seine Wünsche und Träume waren, ob er noch Hoffnung hatte, ob er noch Familie hatte, wenn ja, wo sie war und falls nein, was ihr zugestoßen ist?

Mit dem nächsten Schritt kommen die nächsten Fragen.

Wer ist hier geschlagen und gequält worden, wer gab hier auf und wer brach hier von Erschöpfung zusammen? Wer hat da sein Kind, seinen Vater, Bruder, Freund oder Nachbarn sterben sehen? Und wessen Tränen trafen hier auf den staubigen Boden? Oder weinte schon keiner mehr?

Und ich merke, wie meine Trauer stärker wird, aber ich trauere nicht nur um die Menschen, die hier leiden und sterben mussten. Ich trauere auch um die Menschen, die ihnen das antaten, denn wie kaputt muss ein solcher „Mensch“ sein, der seinesgleichen schamlos solch ein Leid zufügt?

Wie muss sich ein solcher Mensch fühlen?

Kann er überhaupt noch fühlen?

Und wenn nicht, wie fühlt es sich an so ganz ohne Gefühle?