Aug 30

„Viele Wege führen nach Rom!“

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„Viele Wege führen nach Rom!“

So lautet das bekannte Sprichwort, das wohl jeder schon einmal gehört hat. Und es scheint sich zu bewahrheiten, denn auch wir unternahmen erst vor Kurzem eine Reise in die beliebte italienische Hauptstadt. Wir – das sind einige Schüler der ehemaligen elften Klasse des Einstein-Gymnasiums Angermünde und vier unserer Lehrer, die mit uns zusammen auf eine fünftägige Kursfahrt gingen. Auf diesem „Bildungsausflug“ sollten wir zwar unser geschichtliches Wissen aufarbeiten, aber Spaß wollten wir natürlich auch haben. Wann hat man schließlich schon die Gelegenheit mit seinen Freunden und Mitschülern in eine Stadt wie Rom zu fahren? Da zwischen Angermünde und Rom aber offensichtlich eine etwas größere Distanz besteht, stand von Anfang an fest, dass wir fliegen würden. So wurde allein unsere Anreise am Montag etwas Aufregendes, denn einige unserer Mitschüler hatten vorher noch nie ein Flugzeug betreten, geschweige denn zum Reisen vom Boden abgehoben. Trotz Flugverzögerungen überstanden alle den Flug jedoch unbeschadet und mitsamt unserem eingesammelten Gepäck wurden wir am Flughafen Rom Fiumicino von einem Bus abgeholt, der uns zu unserem Camp brachte. Hier stellten wir in den uns zugeteilten Bungalows erstmal unsere Koffer ab, bevor wenig später einige zum Essen aufbrachen, da es schon Abend war (und der McDonald’s genau um die Ecke), während andere sich entschlossen erst im gegenüberliegenden Supermarkt die Verpflegung für die nächsten Tage einzukaufen. So endete unser Anreisetag für die meisten schon relativ früh im Bett. In den folgenden drei Tagen klapperten wir sämtliche Sehenswürdigkeiten ab, die Rom zu bieten hatte, wobei der Schrittzähler des Handys nie fehlte. Wir liefen tatsächlich ziemlich viel: am Dienstag legten wir die längste Strecke mit knapp 22 Kilometern zurück. Um an einem Tag aber überhaupt so viel sehen zu können, wie möglich, standen wir morgens auch schon früh auf. Gegen sieben Uhr waren fast alle immer im Frühstücksraum des Camprestaurants versammelt, denn 8:45 Uhr trafen wir uns mit den Lehrern, um, je nachdem wohin wir zuerst wollten, den Zug, die Metro oder den Bus zu nehmen. Am Dienstag begannen wir mit einer Führung durch das Colosseum, das wirklich ein sehr beeindruckendes Gebäude ist, dass man in Rom unbedingt sehen sollte, bevor wir quer über das Forum Romanum, den antiken Marktplatz, wanderten und uns schließlich von unserer Führerin verabschiedeten. Nun erkundeten wir Rom und seine zahllosen Sehenswürdigkeiten selbst. Das Denkmal für Vittorio Emanuele, den Stadtgründer Roms, das Pantheon, die Piazza Navona, die Engelsburg und zuletzt den Vatikan mit seinem Petersdom und der Sixtinischen Kapelle besuchten wir noch am ersten Tag in genau dieser Reihenfolge. Dabei hielt jeweils ein Schülerpaar zu jeder Sehenswürdigkeit einen vorbereiteten Vortrag, was wir auch am Mittwoch und Donnerstag fortsetzten. Sehr schnell machte sich die Hitze bemerkbar, obwohl wir mit kontinuierlichen 30° C die ganze Woche lang noch Glück hatten, denn eigentlich herrschen im Sommer Temperaturen von 40° C oder mehr in Rom. Trotzdem machten uns die Sonne und das Laufen ganz schön zu schaffen, weshalb wir ständig nach den kleinen öffentlichen Brunnen, die es in Rom gibt, Ausschau hielten. Hier konnte man sich sauberes Trinkwasser in seine Flasche füllen. Nach diesem Tagesprogramm fiel uns das Einschlafen jedenfalls nicht schwer. Der Mittwoch startete ebenso früh, jedoch diesmal auf der Piazza del Popolo mit vielen antiken Statuen. Von dort aus ging es zur Spanischen Treppe und weiter zum Trevi-Brunnen. Hier, genau wie an den meisten anderen Sehenswürdigkeiten fiel auf, dass an jeder Ecke Straßenverkäufer standen, die uns auch oft ansprachen und uns Sachen verkaufen wollten, von Wasserflaschen über Rosen bis zum Selfiestick. Sobald die Polizei um die Ecke kam, nahmen sie aber sehr schnell die Beine in die Hand, denn legal ist diese Tätigkeit nicht, weshalb man dort auch nichts kaufen sollte. Unsere Mittagspause verbrachten wir am Termini, dem Hauptbahnhof Roms, von dem aus es danach mit dem Bus zu den Katakomben von Santa Domitilla ging. Dort unten war es nicht nur kalt und dunkel, sondern durch die vielen schmalen Gänge auch sehr verwirrend. Die leicht gruselige Atmosphäre wusste unser Führer aber mit Heiterkeit und Witz zu vertreiben. Abgesehen davon, gab es in den Katakomben eh fast keine menschlichen Überreste mehr, die uns als wandelnde Tote wie in einem Horrorfilm hätten auflauern können, denn einige Touristen, die hier unten schon langliefen, nahmen schon mal gerne den einen oder anderen Knochen als Andenken mit nach Hause. Was wahrscheinlich jeder von uns tun würde… Mit dem Donnerstag brach unser letzter Tag in Rom an. Morgens fuhren wir noch zur Basilika San Paulo und besichtigten sie, was definitiv einen Besuch wert ist. Danach stiegen wir in einen Zug, um zur Ausgrabungsstätte der antiken Stadt Ostia Antica zu fahren. Hier hatten wir zweieinhalb Stunden Zeit, um die uns gestellten Aufgaben zu erfüllen. Das Gelände war sehr weitläufig und bot viele interessante Überreste antiker Häuser und Bauten allerdings auch wenig Schatten, weshalb alle erleichtert waren, als wir erneut mit dem Zug an den Strand der nahen Stadt Ostia fuhren, um dort bis zum Abend zu bleiben und das Mittelmeer zu genießen. Bei unserer Rückankunft im Camp packten einige gleich schon das Meiste in ihre Koffer, denn am nächsten Morgen, wollten wir schon 9:00 Uhr das Camp verlassen und mussten vorher noch unsere Bungalows ausfegen und in einem weitestgehend ordentlichen und sauberen Zustand verlassen.

Die Rückreise gestaltete sich für uns diesmal ohne Verzögerungen oder Flugturbulenzen und wir landeten pünktlich wieder in Berlin. Als wir schließlich in Angermünde ankamen, war der Wunsch sich einfach ins Bett zu legen, trotzdem ziemlich groß. Aber obwohl die Reise definitiv in unseren Füßen steckte, war es ein unvergessliches Ereignis, dass so sicherlich nicht noch einmal vorkommen wird und, weshalb wir es auch nicht so schnell vergessen werden.

Feb 12

Fish and Chips in London

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Text: Janet Baumgart (Kl. 10/2)
Redakteurin bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet—————————————————————————————————————————————————

Fish and Chips
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Feb 11

Foto der Woche (12.02.-19.02.2017)
Foto und Text: Sarah Felgentreu (Kl. 9/3)
Redakteurin bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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Dieses tolle Wetter hatten die neunten Klassen im diesjährigen Skilager. Es war das wohl beste Wetter seit sieben Jahren.

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Mrz 14

Text: Laura Stier und Jessie Rademacher (10. Kl.)
Foto: Richard Zimmermann (10. Kl.)
Gastredakteurinen bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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Nach einer sehr langen Busfahrt und einer entspannten Fahrt mit der Fähre erreichten wir unseren ersten größeren Zwischenstopp: Canterbury. Damit unser Busfahrer uns sicher zum Ziel bringen konnte, musste er sich vier Stunden lang ausruhen, während wir uns die wunderschöne Altstadt angucken konnten und einen ersten Eindruck von England erhielten. Weiterlesen »

Okt 09

Chemieunterricht an der Uni Potsdam

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Egal, ob ausgeschlafen oder nicht, am Samstag dem 20. September 2014 packten etwa 50 Schüler des Einstein Gymnasiums Angermünde alles Nötige zusammen und fuhren mit dem Bus quer durch Brandenburg und Berlin zur Universität Potsdam.

Diese bot im Rahmen des „Tag(s) der offenen Tür der Chemie“ interessante Vorlesungen und Führungen. Ziel war, evtl. interessierte Schüler für das Chemiestudium zu begeistern und gleichzeitig vertiefende Inhalte für den Unterricht zu übermitteln.

In diesem Jahr bot sich die Möglichkeit Vorlesungen zu besuchen und sich mit diversen Themen wie Farben, Lumineszenzen, Magnetfeldern, etc. zu beschäftigen. Viele Schüler, vor allem aus dem Seminarkurs Biologie, besuchten die Vorlesung von Prof. Dr. Bernd Schmidt mit dem Thema „Natur, Labor und Apotheke: Was haben eigentlich Arzneimittel mit Chemie zu tun?“. Dort wurde innerhalb von etwas mehr als einer Stunde der Zusammenhang zwischen natürlichen Wirkstoffen z.B. der Rinde der Sal-Weide (gegen Schmerzen und Entzündungen) und der chemischen Herstellung von Medikamenten, z.B. durch Isolation und künstliche Herstellung von Elementen oder Elementverbindungen, erläutert.

Direkt im Anschluss gab es unter anderem die Möglichkeit sich mit dem Thema „ Im Reich der Farben; Von Farben in der Natur bis zur Farbstoffsynthese in der organischen Chemie“ auseinanderzusetzen. Diese zweite Vorlesung von Dr. Dirk Schanzenbach, Fachmann für angewandte Polymerchemie, vermittelte praxisorientiert das Gliederungsprinzip von Farben, ursprünglich entstehend aus natürlichen Farben, wie das Blattgrün, sowie der Herstellung synthetischer Farben und vermittelte nebenbei auch einige geschichtliche Ereignisse. Durch eine Vielzahl von Experimenten, angefangen von der, auch im Unterricht angewandten Methode der Flammenfärbung, bis hin zur Herstellung von Azofarbstoffen, zog er vor allem die visuell veranlagten Besucher in  seinen Bann.

Nach diesen zwei Vorlesungen standen die Räumlichkeiten zur Besichtigung offen und die Besucher konnten allein oder in kleinen Gruppen an weiteren Angeboten der Studenten, Doktoranden und Professoren teilnehmen.

Zum Beispiel konnte man unter Anleitung die Verwendung und den Aufbau eines selbstgebauten Photometers inspizieren, mit dem die Farbintensität unterschiedlich konzentrierter Lösungen ermittelt werden konnte.

Außerdem gab es die Möglichkeit mithilfe der Elektronenmikroskopie kleine Dinge z.B. Insekten zu vergrößern und individuelle Strukturen im Erscheinungsbild zu beobachten.

Ein weiteres Angebot gab es in Form einer kleinen Unterrichtseinheit zur Fluoreszenzspektroskopie d.h. zur Untersuchung des Energiespektrums von Fluoreszenzen, also dem Aufleuchten eines Stoffes. Zu diesem Zweck durften die Besucher unter Anleitung eine Fluoreszenz herstellen, um anschließend wesentliche Merkmale des Stoffes festzustellen.

Der Besuch der Universität zahlte sich auch insofern aus, als dass sowohl Lehrer als auch Schüler viele Anregungen zur Mitgestaltung des Unterrichts bekamen, unter anderem durch das Erlernen neuer Experimentdurchführungen.

Aufgrund der großen Menge an neu errungenen, interessanten Informationen fuhren selbige Schüler, die am Morgen doch reichlich verschlafen aus der Wäsche guckten, um einiges aufgeweckter wieder nach Hause.

Text: Elin Menter

Mrz 10

Von Angelina Nowikow (Kl. 7/1)
Redakteurin bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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Am Sonntag, den 27. Januar 2013, trafen sich alle 7. Klassen am Angermünder Bahnhof. Um 10:30 Uhr fuhren wir mit zwei Bussen auf die lange Fahrt. Nach zwei Stunden machten wir eine halbe Stunde Pause. Viele nutzen sie, um sich bei Burger King zu stärken. Doch nach etwa wieder zwei Stunden kamen wir an der Jugendherberge Thale an. Nach der Zimmeraufteilung aßen wir und wurden belehrt. Das Programm wurde uns auch bekannt gemacht. Um zehn Uhr war Nachtruhe und vorher wurde laut getobt. Am Abend war Hauskino, doch niemand ist hingegangen. Weiterlesen »

Feb 13

Text und Fotos: Ben Schneider (10/3)
Redakteur bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
Fotos 1 und 12: Frau Schmeichel
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Es ist der 26. Januar. Ich befinde mich am Angermünder Bahnhof. Das klingt nicht besonders, aber um 22.00 Uhr ist das schon eine Besonderheit. Um die Ecke kommt auf einmal der große Doppeldeckerbus. Unsere „Ostseeperle“. Sofort stürmen die Schüler der zehnten Klassen auf die Kofferräume des Busses zu, denn jeder will so schnell wie möglich in den Bus und am liebsten nach oben. Noch schnell werden Eltern, Großeltern oder Freunde verabschiedet und dann schließt der Bus seine Türen. Unser Ziel ist klar. Wir fahren nach London! Weiterlesen »

Nov 20

Was man sonst nur aus dem Fernsehen kennt …

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Text und Fotos: Laura Promehl (Q1)
Redakteurin bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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Exkursionen sind eine willkommene Abwechslung zum monotonen Schulalltag. Also freute sich der Kurs Politische Bildung der Jahrgangsstufe11 als er am 14.09.2012 in den Bundestag nach Berlin fuhr. Es ist zur Tradition geworden, sich in politische Gemächer zu begeben. Denn bereits in der 10. Klasse fuhren wir mit Frau Pudack in den Landtag nach Potsdam. (Link zum entsprechenden Artikel: Der Politik näher kommen … ) Weiterlesen »

Aug 19

Schiff Ahoi – Ein Einblick in die Hollandexkursion 2012

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Von Anna-Margaretha Gandre (Kl. 12)
Redakteurin bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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Nun in der 11. Klasse des Einstein-Gymnasiums war es endlich so weit, wir waren die glücklichen, die die traditionelle Bildungsreise nach Holland erleben durften.  Im Vorfeld wurde viel organisiert,  eingekauft und tolle T-Shirts gedruckt. Wir waren also alle ganz heiß darauf endlich zu starten. Hier nun ein Einblick in die Zeit in Holland. Weiterlesen »

Mrz 22

Von Ben Schneider (Kl. 9/3)
Fotos: Benjamin Werdin (Kl. 9/2)
Redakteure bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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Die Piste runterrasen und einfach genießen. Eh man sich versieht, liegt man im Schnee. Doch spulen wir ein paar Tage zurück. Der Wecker klingelte am 21. Januar früher als sonst. Um 5:00 Uhr? Viele würden gerade am Samstag den Wecker in die Ecke schmeißen. Die meisten Schüler der neunten Klassen mussten das aber über sich ergehen lassen. Wir wollten schließlich ins Skilager. Weiterlesen »