Geografie Sek II

6. Dezember 2010

Unterricht

Die Schüler und Schülerinnen der SK II haben an unserer Schule die Möglickeit einen Leistungskurs oder Grundkurs im Fach Geografie zu wählen.

In der Qualifikationsphase erweitern und vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihre bis dahin erworbenen Kompetenzen mit dem Ziel, sich auf die Anforderungen eines Hochschulstudiums oder einer beruflichen Ausbildung vorzubereiten. Verschiedenartige Herausforderungen unserer Zeit wie zum Beispiel Bevölkerungsdynamik, globale und regionale Disparitäten, regionale Konflikte, Erfordernisse eines nachhaltigen Wirtschaftens, der Prozess der europäischen Integration sowie Chancen und Risiken der zunehmenden Globalisierung bedürfen der Mitwirkung und des Engagements der gegenwärtigen und der kommenden Generationen.
Das Unterrichtsfach Geografie trägt diesen Veränderungen und Herausforderungen in seinen Zielsetzungen, Inhalten und Methoden Rechnung. Deshalb ist der Geografieunterricht auf raumbezogene Handlungskompetenz gerichtet, die ein vertieftes Verständnis von räumlichen Zusammenhängen in der Welt einschließt.
Unter der Zielsetzung, die Erde durch eine nachhaltige und umweltbewusste Entwicklung zu bewahren, befassen sich die Schülerinnen und Schüler im Geografieunterricht besonders mit der Lösung lokaler, regionaler und globaler Probleme, sie erarbeiten exemplarisch Strategien der nachhaltigen Entwicklung, die sie ihrem eigenen Handeln und Engagement zugrunde legen können.

unterrichtende Fachlehrer:
Frau Prill, Herr Kühn

  • Schwerpunkte des schulinternen Rahmenlehrplans
  • Prüfungsschwerpunkte im Zentralabitur Brandenburg

Exkursionen/Projekte

  • Holland-Exkursion Klasse 12

    Allen Wettern zum Trotz – Hollandtörn 2009

    Vom 5.7. bis 11.7. 2009 ging es für 40 Schüler der Klassenstufe 12  auf einen Segeltörn auf dem Markermeer. Nach einer 9stündigen Busfahrt waren alle gespannt auf das Segelabenteuer: Jedoch Regen, Windstärken von 7 bis 8 veranlassten die Skipper die geplante Fahrtroute über Bord
    zu werfen und den stürmischen Wetterbedingungen anzupassen.
    Das Segeln kam in dem vom starken Wind aufgewühlten
    Markermeer leider etwas kurz, aber die Einstein-Piraten trotzten
    dem Wetter, schlugen so manche Wasserschlacht und eroberten
    das holländische Festland: Geografische Exkursionen führten u.a.
    durch die Hauptstadt Amsterdam, das Freiluftmuseum Enkhuizen
    und die Bataviawerft in Lelystad.

    • 2010

    Schiff ahoi,

    am Abend des 27.06 versammelte sich eine bunte Mischung von Schülern aus den Stufen 11 & 12 um zur Bildungsreise nach Holland aufzubrechen.
    Am nächsten Morgen sind wir halbwegs taufrisch in Lelystad, unserem 1. Ziel angekommen. Dort quartierten wir uns auf den Zweimastern Zuiderzon und Inspiratie ein. Zur Einstimmung besichtigten wir die Batavia, ein rekonstruiertes Handelsschiff aus dem 17. Jh.  Hier konnten wir Eindrücke aus dem „wahren“ Leben an Bord gewinnen, z.B. dass Seeleute zur Strafe „unter den Kiel“ getaucht wurden oder dass eine Horde Soldaten 9 Monate liegend und ohne Ausgang „mittransportiert“ wurde:
    Im Anschluss daran  hieß es „Segel setzten!“  5 Segel mussten dann gesetzt und belegt werden. Alle zogen, knoteten und wichtelten fleißig.
    Wir fanden natürlich auch Zeit, im 2-4 m tiefen IJsselmeer zu baden und  auf dem Sonnendeck die Seele baumeln zu lassen. Jedenfalls solange,  bis der Skipper  „eine Wende“ rief.
    Das 1. Ziel, welches wir ansegelten, war Enkhuizen: Eine kleine und von orangetragenden Fußballfans übersäte Stadt, in der wir abends Spezialitäten der holländischen Küche probierten: Poffertjes, Pannekoeken, Softeis,…
    Nach dem Aufstehen spazierten wir zum Freilichtmuseum in Enkhuizen, wo wir ein niederländisches Fischerdorf entdecken konnten. Dort wurde uns traditionelles Handwerk wie Schmiede oder Fischerei demonstriert.
    Der nächste Hafen, den wir ansteuerten,  gehörte zur kleinen aber feinen Stadt Volendam. Die direkt neben der Stadt Edam liegt, in der am Mittwoch die Käsemarktsaison eröffnet wurde. Mit Blasmusik und kiloweise Käsepröbchen zelebrierten die Edamer den Verkauf und den Handel ihres Käses. Diesen gibt es  z.B. mit Kümmel, Nüssen, Pesto oder Peffer.
    Um Mitternacht suchte unser Geburtstagskind im Schokopudding nach seinem Geschenk und durfte dann auch noch die Toastbrottorte in Herzform verkosten. Die Zeit Unterdeck verbrachten wir mit hitzigen Kartenspielen und Stadt-Land-Fluss  –  es war ja schließlich eine Bildungsreise.
    Von Volendam aus ging es nach Amsterdam, die multikulturelle Metropole der Niederlande. Hier erkundeten wir gleich in kleinen Gruppen die Stadt, aber immer mit Vorsicht vor den Radfahrern.
    Am Donnerstag wurden uns durch  Stadtführer der Klassenstufe 12 wichtige Sehenswürdigkeiten wie die  Oude Kerk oder das Anne-Frank- Haus gezeigt. Danach konnten wir  eine der Touristenattraktionen selbstständig erkunden. Zur Wahl standen die Ajax-Arena,  das Anne-Frank-Haus, das Dungeon, das  mittelalterliche Museum und das Rijksmuseum. Danach hatten wir Zeit zum schlendern und shoppen.
    Am Abend ließ uns unser Cityguide Herr Kühn auf einer Tour durch den „Red light District“ das bewegte Nachtleben erahnen. Beeindruckt und todmüde fielen wir ein letztes Mal in die Kojen, bevor es am letzten Tag zur Hafenrundfahrt nach Rotterdam ging und von dort aus nach Hause.

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