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“Lauf gegen den Hunger” oder Schluss mit Ausreden!

Dieser Artikel wird in den folgenden Tagen und Wochen nach unten hin durch weitere Kommentare ergänzt. Es lohnt sich also, immer mal wieder nachzuschauen.

Text: Maria Michaelys (Kl. 12)
Redakteurin bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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„Rund 108 Millionen Menschen hungern extrem“, so das World Food Programme der UNO.

Vielleicht ist das für Dich ja gar nichts Neues. Und vielleicht kennst du die Gründe dafür ganz genau. Der Klimawandel. Korrupte Regierungen. Gierige Firmen, die Länder um ihre Bodenschätze bringen. … Das alles ist weit entfernt von dir und natürlich nicht deine Schuld.

Vielleicht hast du dir schon mal gedacht: „Wenn ich reich wäre, würde ich spenden. Bin ich aber nicht.“ Hier jetzt also die gute Nachricht. Du musst nicht das ganz große Geld haben, um helfen zu können. Bereits 60 Cent reichen aus, um einem Kind in einem armen Land drei Mahlzeiten zu finanzieren. 60 Cent. Das sind ja gerade mal drei Pfandflaschen bei Rewe. Oder eine halbe Tafel Milka Schokolade. Oder eine Packung Spaghetti. Also gar nicht der Rede wert, was?

„Ja, klar, Geld wollen sie alle haben. Aber wer garantiert mir, dass es auch da ankommt, wo es gebraucht wird?“

Das versichert dir „Lauf gegen den Hunger“, der am Mittwoch, 14. Juni 2017, an das Einstein-Gymnasium nach Angermünde kommt. Bei dieser Spendenaktion kann man entweder laufen oder einen festen Betrag pro Runde, die der Läufer schafft, spenden. Es hält dich auch keiner auf, wenn du beim Geldspenden joggen willst.

Haben Läufer und Sponsor sich gefunden und vereinbart, wie viel pro Runde gezahlt wird, hat der Läufer 45 Minuten Zeit, so viele Sportplatzrunden á 400 Meter zu rennen, joggen, oder wer will auch zu tanzen oder auf den Händen zu laufen wie er nur kann.

Organisiert wird diese Aktion von einigen Schüler_innen der 11. Klassen des Einstein-Gymnasiums. Stattfinden wird der Lauf auf dem Jahn-Sportplatz.

Weitere Infos gibt es auf schrittweise auf dieser Homepage (siehe z.B. die Kommentare unten), auf http://www.aktiongegendenhunger.de , bei den Projektleitern Theo Kaiser, Lukas Heidemann und Steve Kienbaum aus der 11. Klasse und unter der E-Mail Adresse laufgegendenhunger@web.de

  1. Richard P. Lenz
    17. Mai 2017, 16:55 | #1

    Unsere Schule nimmt dieses Jahr das erste Mal am Lauf gegen den Hunger teil. Zu Recht, wie ich finde. Ich war von Anfang an hoch motiviert und freue mich auch schon, dass ich helfen kann. Auf der Informationsveranstaltung in der Aula wurde gesagt, dass besondere Nahrung für hungernde Kinder pro Tag nur 60 Cent kostet. Wenn man also pro Runde 60 Cent bekommen würde, bräuchte man nur eine Runde laufen, um ein Leben zu retten. Wer jedoch motiviert ist, wird in 45 Minuten aber wohl mehr Runden schaffen. 😉

  2. Leonie Wilke
    17. Mai 2017, 20:54 | #2

    Ich finde die Idee gut. Es ist besser als nur Geld zu spenden, ohne zu laufen. Man kann für “nur” 0,60 € einem Kind Nahrung für einen Tag geben. Für 12,60 € kann man genug von der speziellen Paste kaufen, dass das Kind drei Wochen zu Essen hat und schrittweise gesund wird. Und ich finde es gut, dass mit dem Geld einem bestimmten Land geholfen wird und das Geld nicht in verschiedenen Ländern landet.

  3. Clara Mehnert
    18. Mai 2017, 17:32 | #3

    Ich finde, dass es eine super Idee ist, die leicht umzusetzen ist. Mit jedem Schritt, den wir in diesen 45 Minuten machen, haben wir die Chance, Leben zu retten. Selbst, wenn die Sponsoren nur 60 Cent pro Runde spenden, können wir mit jeder Runde ein Kind für einen Tag satt machen. Wir sollten einfach die Chance nutzen, denen zu helfen, die sich nicht selber helfen können.

  4. Luca Heise
    20. Mai 2017, 12:34 | #4

    Der Lauf hilft anderen Personen, ohne selbst viel Aufwand zu haben. So eine Möglichkeit bekommt man eben nicht immer: Etwas kennenzulernen, wovon man möglicherweise noch nie gehört hat und gleich dabei zu helfen. Aufwendig ist diese Veranstaltung nun wirklich nicht, so dass auch jeder es schaffen sollte mitzumachen.

  5. Tim Koschmieder
    21. Mai 2017, 12:30 | #5

    Ich finde die Idee für Spenden zu laufen echt Klasse!Es ist mal was anderes als nur ein Geldstück in eine Büchse zu stecken. Denn man muss was für die Spenden machen. Und es gilt: desto mehr man läuft, desto mehr Geld kann man spenden.

  6. Luis Bormann
    21. Mai 2017, 16:44 | #6

    Ich finde total cool, dass ich selbst etwas für andere Menschen machen kann. Ich gebe zwar nicht das Geld, um ihnen zu helfen, doch ich entscheide, wie oft sich der angegebene Betrag meiner Sponsoren verdoppelt. Es ist etwas anderes, die Kraft aufzuwenden, um jemanden eine Spende zu geben, als sich viele Runden das Geld seiner Sponsoren zu erarbeiten. Man hilft somit, Menschen vor dem Hunger zu bewahren und das ist doch etwas Wunderbares.

  7. Angelique Dei
    28. Mai 2017, 20:34 | #7

    Eine einzigartige Chance, die es zu nutzen gilt. Mit wenig Geld kann man hier viel erreichen, das sorgt für Motivation. Mit jeder Runde kannst du ein Neugeborenes für einen Tag ernähren, das macht dich zum Helden. Man muss nicht immer reich sein, um etwas wirklich Gutes zu tun, man muss nur das Richtige tun.

  8. Clara Fajnor
    28. Mai 2017, 23:43 | #8

    Ich finde, man sollte sich mehr für seine Umwelt und andere Leute interessieren. Das ist die perfekte Chance dazu. Man tut nicht nur sich etwas Gutes, indem man sich ein bisschen bewegt, sondern kann auch mit jeder einzelnen Runde dafür sorgen, dass ein Kind einen weiteren Tag überleben kann. Ist das nicht genial? Jeder, der sagt es gehe ihn nichts an, ist ein Mörder. Bei diesem Projekt kann jeder durch etwas Kleines etwas ganz großes leisten.

  9. Sarah Felgentreu
    5. Juni 2017, 21:57 | #9

    Mir gefällt die Aktion „Lauf gegen den Hunger“ sehr gut. Es wird damit auf eine andere Art und Weise auf eine Notsituation in der Welt hingewiesen und man wird dazu bewegt, selbst etwas zu tun. Man kann zwar bei vielen Organisationen spenden, aber nur selten wird dazu angeregt, auch selbst etwas zu tun. Durch das Prinzip der Spenden wird man motiviert, noch mehr Runden zu schaffen als man es sonst vielleicht tun würde.

    Ich hoffe, durch die Aktion kommt genügend Geld zusammen, um vielen Kindern aus der Mangelernährung zu helfen oder Dörfern eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen. Dies kann erreicht werden, wenn man beispielsweise für rund 730 Euro einen Brunnen baut. Ich finde, es braucht mehr Aktionen, die sich an Schulen wenden.

  10. Marie Svarovsky
    6. Juni 2017, 22:24 | #10

    Wir können laufen. Wir könnten bis nach Äthiopien laufen. Um jedem einzelnen Hungernden dort eine Mahlzeit zu bringen. Und dann könnten wir wieder zurücklaufen. Dann wären wir sicher ziemlich erschöpft. Aber zu Hause würde uns ein Kühlschrank erwarten, der voll genug ist, um eine ganze Familie zu ernähren. Eine Familie, die auch gerade läuft – aber ohne Nahrung. Bis ans Ende ihres Landes läuft, um vor Naturkatastophen, Krieg und Verfolgung zu fliehen. Und weil sie hoffen, am Ende ihrer Reise würden sie genau so einen Kühlschrank finden, wie wir ihn haben.
    Es ist ja nicht so, als gäbe es nicht genug Kühlschränke. Oder nicht genug Lebensmittel zum Reinstellen, um die komplette Menschheit zu versorgen. Sie sind nur furchtbar ungerecht verteilt.
    Also warum legen wir nicht für 45 Minuten unsere Ignoranz ab? Das ist nur etwas länger als eine Folge GZSZ. Warum tun wir uns nicht zusammen in dieser Zeit und helfen, dass Familien in Äthiopien ihre Kühlschränke in Zukunft genau so vorfinden, wie wir bei uns zu Hause?

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