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Archiv für die Kategorie ‘InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet’

Zitat der Woche # 38

Zitat der Woche (29.05.-04.06.2017)
InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet             ——————————————————————————————————————————————————-

 

„Die Umwandlung von fruchtbarem Ackerland

 

zur Herstellung von Biokraftstoffen

 

ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

 

 

Jean Ziegler, ehemaliger Sonderberichterstatter der UNO für das Recht auf Nahrung, begründet seine Aussage zum Beipiel mit der folgenden Rechnung: Um 50 Liter Bioethanol zu produzieren (entspricht der Tankfüllung eines Mittelklassewagens), müssen fast 360 Kilogramm Mais verbrannt werden. Mit dieser Menge Mais könne ein Kind in Ländern wie Mexiko oder Sambia ein ganzes Jahr ernährt werden.

Sachsenhausen: Von Seziertischen & Namen der Toten

Text: Eric-André Gerwinat (Kl. 9/2)
Foto 1-4: Janet Baumgart (Kl. 9/2)
GastredakteurInnen bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
Foto 5 + 6: W. Rall (Leiter der AG Schülerzeitung)
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Am Mittwoch, 24.05.2017, sind die 9. Klassen des Einstein-Gymnasiums in die Gedenkstätte Sachsenhausen gefahren. Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt und von unseren Geschichtslehrern Herrn Marx und Herrn Gatterdamm sowie unserem Religionslehrer Herrn Rall durch das ehemalige KZ geführt. Während der Führungen haben wir viel über die damalige Zeit erfahren.

 

Aufgenommen beim Weg durch das Besucherinformationszentrum

 

Danach durften wir uns selbst auf dem Gelände umsehen. Viele nutzten diese Zeit, um sich Ausstellungen anzusehen, die nicht in der Führung besichtigt werden konnten. Als ich auf dem Appellplatz stand, stellte ich mir vor, wie dieser ganze Platz voller Gefangener war und sie zusehen mussten, wie jemand am Galgen gehängt wurde. Ein absoluter Gänsehautmoment.

 

Ein Blick auf einen Teil des Appellplatzes vor dem Betreten des ehemaligen Konzentrationslagers durch das Tor A

 

Diese Gedenktafel erinnert an den Standort des Galgens.

 

Später ging ich mit Freunden in die Pathologie. Dort gab es einen Raum mit Seziertischen. Die Vorstellung, wie dort früher mit Leichen umgegangen wurde, war für mich wieder ein Gänsehautmoment.

Eine weitere Ausstellung, die ich besuchte, war das sowjetische Speziallager. Die Ausstellung an sich war nicht das, was ich so interessant fand, sondern die 165 Seiten mit den Namen der Toten. Sie waren alle alphabetisch sortiert und man hat sich sehr schnell in der Suche nach bestimmten Namen verloren. Ich glaube, ich habe mir 15 Minuten nur diesen Hefter angeschaut und nach Namen gesucht.

 

Blick in den Waschraum einer Baracke. In höchstens 30 Minuten sollten sich hier bis zu 500 Gefangene waschen.

 

Zum Abschluss gab es eine Gedenkfeier. Alle drei Klassen versammelten sich auf der Wiese vor dem Eingang. Es wurde im Voraus ein Programm geplant, an dem Schüler und Lehrer beteiligt waren. Schüler lasen Texte aus der damaligen Zeit vor und dazwischen gab es mehrmals von Schülern und von Herrn Mehnert Musik. Zwei Schüler legten für ihre jeweilige Klasse ein Blumengesteck zum Gedenken an alle Opfer nieder. Bevor es dann zurück zu den Bussen ging, trug eine größere Gruppe von Schülern Konstantin Weckers Text “Sage Nein!” vor.

Niemand hat während dieser Gedenkfeier doof gegrinst oder Späße gemacht. Jeder wusste, dass man Mut braucht, um sich vor den gesamten Jahrgang zu stellen und einen Text vorzutragen oder zu musizieren. Genau das war das, was mir so wichtig war. WIR, der ganze Jahrgang 9, haben diese Gedenkfeier durchgeführt, auch jemand, der nicht vorne stand, hat mitgewirkt. Meiner Meinung nach sollte man Wandertage wie diesen auch weiterhin mit dem gesamten Jahrgang durchführen.

 

Für einige Tage werden diese Blumengebinde vor Ort an unsere Gedenkstättenfahrt erinnern.

 

Jedes Blumengebinde hat eine entsprechend beschriftete Schleife.

“Lauf gegen den Hunger” oder Schluss mit Ausreden!

Dieser Artikel wird in den folgenden Tagen und Wochen nach unten hin durch weitere Kommentare ergänzt. Es lohnt sich also, immer mal wieder nachzuschauen.

Text: Maria Michaelys (Kl. 12)
Redakteurin bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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„Rund 108 Millionen Menschen hungern extrem“, so das World Food Programme der UNO.

Vielleicht ist das für Dich ja gar nichts Neues. Und vielleicht kennst du die Gründe dafür ganz genau. Der Klimawandel. Korrupte Regierungen. Gierige Firmen, die Länder um ihre Bodenschätze bringen. … Das alles ist weit entfernt von dir und natürlich nicht deine Schuld.

Vielleicht hast du dir schon mal gedacht: „Wenn ich reich wäre, würde ich spenden. Bin ich aber nicht.“ Hier jetzt also die gute Nachricht. Du musst nicht das ganz große Geld haben, um helfen zu können. Bereits 60 Cent reichen aus, um einem Kind in einem armen Land drei Mahlzeiten zu finanzieren. 60 Cent. Das sind ja gerade mal drei Pfandflaschen bei Rewe. Oder eine halbe Tafel Milka Schokolade. Oder eine Packung Spaghetti. Also gar nicht der Rede wert, was?

„Ja, klar, Geld wollen sie alle haben. Aber wer garantiert mir, dass es auch da ankommt, wo es gebraucht wird?“

Das versichert dir „Lauf gegen den Hunger“, der am Mittwoch, 14. Juni 2017, an das Einstein-Gymnasium nach Angermünde kommt. Bei dieser Spendenaktion kann man entweder laufen oder einen festen Betrag pro Runde, die der Läufer schafft, spenden. Es hält dich auch keiner auf, wenn du beim Geldspenden joggen willst.

Haben Läufer und Sponsor sich gefunden und vereinbart, wie viel pro Runde gezahlt wird, hat der Läufer 45 Minuten Zeit, so viele Sportplatzrunden á 400 Meter zu rennen, joggen, oder wer will auch zu tanzen oder auf den Händen zu laufen wie er nur kann.

Organisiert wird diese Aktion von einigen Schüler_innen der 11. Klassen des Einstein-Gymnasiums. Stattfinden wird der Lauf auf dem Jahn-Sportplatz.

Weitere Infos gibt es auf schrittweise auf dieser Homepage (siehe z.B. die Kommentare unten), auf http://www.aktiongegendenhunger.de , bei den Projektleitern Theo Kaiser, Lukas Heidemann und Steve Kienbaum aus der 11. Klasse und unter der E-Mail Adresse laufgegendenhunger@web.de

Einladung: Die Identitäre Bewegung als Akteur der “Neuen Rechten”

 

 

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Foto der Woche # 96

Foto der Woche (15.05.-21.05.2017)
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Zitat der Woche # 37

Zitat der Woche (15.05.-21.05.2017)
InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet             ——————————————————————————————————————————————————-

 

„Jedes Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.“

 

 

Jean Ziegler, ehemaliger Sonderberichterstatter der UNO für das Recht auf Nahrung

 

Unser eigener Stör!

Text und Fotos: Jana Maier (Biologie- und Lateinlehrerin am Einstein-Gymnasium Angermünde)
Gastredakteurin bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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STÖRBESATZ
im Nationalpark Unteres Odertal am 19.4.2017

Das Projekt zur Wiederansiedlung des Baltischen Störs hat eine weitere Etappe geschafft und wir waren dabei!

Wir – die NABU-AG des Einstein-Gymnasiums – verstanden es als Auszeichnung, an diesem besonderen Tag mit dabei sein zu dürfen.

Der Auszug aus dem Pressetext und Hintergrundinformationen der Blumberger Mühle sowie vor allem die folgenden Fotos sollen euch einen kleinen Eindruck darüber verschaffen, was wir erleben konnten.

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Inklusion rockt! Musik für Alle

Gern weisen wir im Rahmen der Schülerzeitung “InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet” auf folgende Veranstaltung in Angermünde hin:

Inklusion rockt vs. Fogdrinker

Es rockt Anfang Mai im Jugendkulturzentrum „Alte Brauerei“.

Der Auftakt der „Brandenburgischen Konzerte “ von Handiclapped-Kultur Barrierefrei e.V. fand am 31.03.2017 im „freiLand“ Potsdam statt.

Am Sonnabend, 06.05.2017, nun im Jugendkulturzentrum „Alte Brauerei“ in Angermünde, anläßlich des „Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung“. Mehr…

Foto der Woche # 95

Foto der Woche (10.04.-16.04.2017)
Foto und Text: Janet Baumgart (Kl. 9/2)
Redakteurin bei InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet
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Zitat der Woche # 36

Zitat der Woche (10.04.-16.04.2017)
InVitrO – Die Schülerzeitung im Schaukasten und im Internet             ——————————————————————————————————————————————————-

 

Mach dir nicht die Mühe

 

besser zu sein als deine Zeitgenossen oder deine Vorfahren.

 

Versuch nur besser zu sein als du selbst.

 

(William Faulkner, US-amerikanischer Schriftsteller, 1897-1962)